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Blutstiller: Die Blutstillung
kann mikroskopisch oder makroskopisch geschehen: Blutstiller:
Die mikroskopische Blutstillung geschieht durch kauterisieren
oder Betupfen. Blutstiller:
Dabei wird das Gewebe oberflächlich überwärmt oder
komprimiert, wobei die kleinen Kapillaren Gelegenheit bekommen,
sich selbst zu verkleben (Fibrin). Die makroskopische Blutstillung
erfolgt durch Klammer- oder Fadenligaturen, kurzzeitig auch durch
das Anlegen einer Overholt- oder Kocher-Klemme. Blutstiller:
Bei der Kauterisation
oder Kauterisierung (griech.) wird Gewebe durch den Kauter
oder chemische Mittel (Ätzmittel) zerstört. Dadurch kann z. B.
eine Blutung gestoppt werden oder eine gutartige Wucherung
entfernt werden. Neuerdings experimentieren amerikanische Militärärzte
mit Kauterisierung in tiefereren Gewebsschichten durch starke
Ultraschallwellen, um innere Blutungen ohne chirurgischen Eingriff
vorübergehend zu stoppen. Der Kauter (griech. Verbrenner,
Brenneisen) ist ein chirurgisches Instrument zum Kauterisieren,
das heute als Elektrokauter in Form einer feinen, durch
elektrischen Strom erhitzten Drahtschlinge zum Einsatz kommt. Im
Wesentlichen dient der Kauter während einer Operation zur
Blutstillung oder zum Schneiden. Die entsprechende
Operationstechnik ist die Elektrokaustik. Synonym wird für die
Kauterisation mittels Elektrokauter oft der Begriff Diathermie
gebraucht. (Quelle:
wikipedia.de)
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