Chemische Farbveränderung

1. Juni 2010

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Chemische Farbveränderung

Chemische Farbveränderung

Für eine dauerhafte Farbveränderung stehen dem Friseur zwei unterschiedliche Methoden zur Verfügung:
die Blondierung und die oxidative Färbung. Chemische Farbveränderung:

Ein Produkt, welches bei beiden Arbeitsvorgängen benötigt wird, ist das H2O2 (Wasserstoffperoxid).

Bedingt durch die Zugabe von H2O2 kommt es im Haar zu einem oxidativen Prozess, Sauerstoff wird angelagert und verändert die Farbwirkung der Pigmente.

Da die chemische Farbveränderung außer bei einer Blondierung additiv ist, also Farbstoffe angelagert werden, ist eine gezielte Färbung von bereits chemisch gefärbten Haar nicht mehr möglich. H2O2 wird aufgrund der Reaktionsfreudigkeit des Sauerstoffs genutzt, um Haare färben zu können.

Dem Friseur stehen folgende H2O2-Konzentrationen zur Verfügung: Chemische Farbveränderung:

  • 1,9%: leicht aufhellende Wirkung von 0,5 bis 1 Nuance in Verbindung mit Blondierung, sonst Ton-in-Ton Färbungen
  • 3%: sehr gut anwendbar bei Tönungen, Aufhellung bis zu 2 Nuancen bei Blondierung möglich
  • 6%: Permanentfärbung und Aufhellung mit Blondierung bis zu vier Tönen
  • 9%: Permanentfärbung aufhellend bis 2 Töne und Aufhellung von 4 bis 6 Tönen mit Blondierung
  • 12% Permanentfärbung aufhellend bis 4 Töne und Aufhellung von 4 bis 7 Tönen mit Blondierung
  • 18% nicht sinnvoll und notwendig, darf nicht auf Kopfhaut gelangen.
  • Jedoch ist H2O2 nicht alleine für den Schädigungsgrad der Haare verantwortlich!

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