Sanfte Tönungen
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Sanfte Tönungen sind im Bereich der großen Farbwelt zum kurzzeitigen Ändern der Haarfarbe ein beliebtes Mittel. Anders nämlich als Haarfarben oder auch Intensiv-Tönungen, die Farbpigmente mehr oder minder dauerhaft in das Haar einlagern, legen sich die Pigmente der sanften Tönungen nur um das Haar herum.
Das hat den Vorteil, dass die Farbe nach einigen Haarwäschen wieder komplett verschwunden ist. Das bedeutet aber auch, dass sanfte Tönungen nicht zur Abdeckung von grauen Haaren geeignet sind. Da sanfte Tönungen, wie der Name schon andeutet, das Haar nicht belasten oder gar angreifen, ist es möglich, öfter mal was Neues auszuprobieren. Je nach Ausgangshaarfarbe können nicht nur verschiedene Violett- oder Rottöne ausprobiert werden, sondern vielleicht auch Blondtöne. Welche Farbtöne ausprobiert werden können, ist aber bei sanften Tönungen stark von der Ausgangshaarfarbe abhängig. Blonde Haare zum Beispiel sollten nur wenige Nuancen dunkler getönt werden, weil man immer im Hinterkopf haben muss, dass die Farbe sich nach und nach ganz auswäscht. Das heißt, dass die Farbe bei jeder Wäsche mehr verblasst, was bei sanften Tönungen, die nur einige Nuancen dunkler sind, kaum auffällt; dafür aber umso mehr bei zu dunklen Farben. Außerdem ist die Deckkraft von Tönungen nicht sehr stark. Und das wiederum bedeutet ein unzufrieden stellendes Farbergebnis bei einem zu großen Farbsprung.
Sanfte Tönungen sind also besonders beliebt bei Damen und Herren, die ihren Typ des Öfteren mit einer anderen Haarfarbe unterstreichen, ihre Haare aber nicht belasten möchten.

